14.2.2.2 Mauerwerk in CasCADos
14.2.2.3 Außenputz (texturabhängig)
14.2.2.4 Übernahme von Leistungen aus dem Katalog-Explorer
14.2.2.5 Übernahme von Leistungen aus anderen Bauteilen
14.2.2.6 Zuordnung des Mengenansatzes
14.2.2.7 Rechenoperatoren für Bedingungen
14.2.3.1 Unter-/Überzug in ArCon
14.2.3.2 Unter-/Überzug in CasCADos
14.2.7.1 Wandaussparung in ArCon
14.2.7.2 Wandaussparung CasCADos
14.2.8.1 Deckenplatte in ArCon
14.2.8.2 Deckenplatte in CasCADos
14.2.11.2 3D-Objekt in CasCADos
14.2.13.1 Schornstein in ArCon
14.2.13.2 Schornstein in CasCADos
14.2.14.13 Dach: sonstige Hölzer (WETO-Dachdesigner)
14.2.17.1 Dachflächenfenster in ArCon
14.2.17.2 Dachflächenfenster in CasCADos
14.2.19.1 Geschossdecke in ArCon
14.2.19.2 Geschosspauschalen in ArCon
14.2.19.3 Stockwerkpauschalen in CasCADos
14.2.20.2 Raumdaten in CasCADos
In der Bauteil-Kalkulation haben Sie die Möglichkeit, aus
CAD-Modellen der Programme ArCon (ab
ArCon +6.5) und CasCADos (ab Version
CasCADos 2.6.668) direkt eine Mengenermittlung oder ein Leistungsverzeichnis zu
generieren.
Wählen
Sie ein Projekt aus und klicken Sie in der Navigationsleiste auf den Button à BautKalk.
In der Bauteil-Kalkulation haben Sie die Möglichkeit, aus CAD-Modellen direkt eine Mengenermittlung oder ein Leistungsverzeichnis zu generieren.
Um eine neue Bauteil-Kalkulation zu erzeugen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Bauteil-Kalkulationen. Es öffnet sich das Kontext-Menü. Klicken Sie auf à Neue Bauteil-Kalkulation.
Es öffnet sich das Fenster Bauteil-Kalkulation:
Im Fenster Bauteil-Kalkulation hinterlegen Sie die Nummer und die Bezeichnung Ihrer neuen Kalkulation. Selektieren Sie den gewünschten Bauteilkatalog über das Pulldown-Menü. Es werden 2 Beispiele für die CAD-Systeme ArCon und CasCADos ausgeliefert. Der Katalog Mengenermittlung enthält eine automatisierte Mengenermittlung zu Ihrem CAD-Modell. Der zweite Katalog ist der Bauteilkatalog Musterbauteile. Dieser Bauteilkatalog enthält Bauteile denen standardisiert bereits einige Leistungstexte mitgegeben wurden. Sie haben nun die Möglichkeit Ihre Kalkulation für ein CAD-Projekt zu erstellen.
Wählen
Sie das CAD-System aus, indem Sie ein Häkchen bei der gewünschten CAD setzen.
Mit einem Klick auf das Ordnersymbol
Variante ArCon
Variante CasCADos
Als letztes geben Sie noch die Bezeichnung für das LV ein, in welches das Ergebnis der Bauteilkalkulation übertragen werden soll. Die Nummer des LVs wird automatisch generiert.
ACHTUNG: Wenn Sie mehrere Bauteilkalkuationen in einem Projekt definieren, so müssen die Leistungsverzeichnisse unterschiedliche Nummern haben.
Sobald
Sie die Schaltfläche Übernehmen
Über einen Doppelklick auf die Bauteil-Kalkulation mit angewählter Mengenermittlung starten Sie das CAD-Programm innerhalb der AVA.relax-Oberfläche. Nachdem der Projekt-Explorer geschlossen wird, erscheint die folgende Übersicht:
Variante ArCon
Variante CasCADos
Das resultierende Leistungsverzeichnis enthält eine Mengenauflistung zu Ihrem ArCon-Modell und kann nun jederzeit weiterbearbeitet und als Kalkulation ausgedruckt werden.
Jetzt kann die Bearbeitung, wie in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben, erfolgen.
Siehe dazu Kapitel 14.3 „Projekte kalkulieren“.
Über einen Doppelklick auf die Bauteil-Kalkulation starten Sie das CAD-Programm innerhalb der AVA.relax-Oberfläche. Nachdem der Projekt-Explorer geschlossen wird, erscheint die folgende Übersicht.
Variante ArCon
Variante CasCADos
Die Bearbeitung, wie in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben, kann jetzt erfolgen. Als Ergebnis erhalten Sie eine Auflistung aller Gewerke mitsamt der jeweiligen Preise.
Das daraus resultierende Leistungsverzeichnis kann nun jederzeit weiterbearbeitet und als Kalkulation ausgedruckt werden.
Generell gilt:
Leistungstexte werden dort zugeordnet, wo es logisch am sinnvollsten ist
Um aus einer Zeichnung die Kosten eines
Bauwerks zu ermitteln, ist es erforderlich, den betreffenden Zeichnungsobjekten
(Wand, Fenster, Tür…..) Leistungstexte mit Preisen zuzuordnen. Dies erfolgt auf
der Basis eines Bauteilkatalogs, der die Leistungen mit zugeordneten Preisen
enthält.
Da ein visualisiertes Zeichnungsobjekt im
Allgemeinen nicht nur aus einer Leistung besteht, können Bauteile, d.h. eine Zusammenfassung mehrerer Leistungen gebildet werden.
Beispiel: Sie versehen den Bodenbelag mit einer Fliesentextur und können diese
Fliesentextur einem Element zuordnen, das aus folgenden Leistungen bestehen kann:
·
Fliesenmaterial
·
Bodenfläche
grundieren
·
Fliesen
verlegen
·
Fliesen
ausfugen
·
Ränder
mit Silikon ausfugen
Jede dieser Leistungen kann einen Preis
enthalten. Daraus ergibt sich der Preis für das Fliesenelement und somit für
die Fliesentextur der Zeichnung.
Auch können diese Leistungen direkt dem Raum
zugeordnet werden. Dann definieren Sie über die Raumbezeichnung die Zuordnung.
In ArCon kann es auch erforderlich
sein, ein bestimmtes Bauteil in mehrere Bauteile zu unterteilen. So besteht
z.B. die Möglichkeit, eine Tür in 3 Bauteile zu unterteilen:
·
Das
Türblatt, in dem die Leistungen für das Türblatt aufgeführt sind
·
Der
Türrahmen, der die Leistungen für die Türzarge enthält
·
Die
Türöffnung, die Leistungen wie z.B. einen Ziegelsturz enthält.
Alle gleichen Bauteile werden in ArCon
identisch behandelt. So haben z.B. alle Wände, die mit dem gleichen Wandtyp
gezeichnet wurden die gleichen Eigenschaften.
In CasCADos haben Sie die Möglichkeit
das Bauteil mit weiteren Eigenschaften auszustatten auf die Sie dann zugreifen
können. So enthält die Tür direkt die Informationen über:
·
Das
Türblatt und die Zarge
·
Info zum
Brandschutz
·
Die
Drückergarnitur
In den folgenden Abschnitten werden alle
verwendbaren Bauteile aufgeführt und beschrieben. Im Abschnitt „Wände“ wird
zudem ausführlich die Vorgehensweise der Zuordnung beschrieben, die für alle
anderen Bauteile identisch ist.
Jedem Bauteil können in CasCADos zusätzliche,
eigene Eigenschaften gegeben werden. So können z.B. jeder Wand, obwohl sie zum
gleichen Wandtyp gehören, eigene, spezifische Eigenschaften zugeordnet werden.
In ArCon stehen Ihnen 8 Wandtypen zur
Verfügung. In CasCADos können Sie sich zu den Basiswandtypen noch
beliebig viele weitere definieren.
Achten Sie bitte schon beim Zeichnen der Wand
auf den richtigen Wandtyp. Wände können abhängig von ihrem Typ und ihrer
Dicke mit verschiedenen Texten und somit
auch mit verschiedenen Preisen hinterlegt werden.
In ArCon sollten Sie den verschiedenen Wandtypen, abweichend von den ArCon-Bezeichnungen, Materialien zuordnen. So können Sie beim Zeichnen der Wände schon bestimmen, aus welchem Material die Wand erstellt werden soll. Die Wandstärke kann individuell eingestellt werden.
In CasCADos können Sie zu jedem Material einen Wandtyp definieren, oder Sie ordnen in den Eigenschaften das Material zu. Vermeiden Sie Wandbezeichnungen, die die Dicke enthalten, da dies Bezeichnung an AVA.relax übergeben wird. Die Dicke der Wand definieren Sie getrennt vom Wandtyp.
Um einer Wand Leistungstexte und Preise zuzuordnen, markieren Sie zunächst die Wand im Konstruktionsmodus mit der linken Maustaste.
Daraufhin werden Ihnen die Leistungen der markierten Wand im Bereich Zuordnung dargestellt.
Diese Bauteilübersicht ist ähnlich dem Windows-Explorer in eine baumartige Struktur gegliedert. Dabei werden zur ausgewählten Wand die aktiven Hierarchien und Leistungen dargestellt. Die nicht aktiven Leistungen werden in einer helleren Schriftfarbe angezeigt.
Die ausgewählte Wand wird im abgebildeten ArCon-Beispiel über die Wanddicke einer Hierarchiegruppe zugeordnet. Hier können Sie auch weitere Gewerke und Leistungstexte aus dem Katalog-Explorer zuordnen. Jede Leistung, die einem Element zugeordnet wird, muss mit einem Mengenansatz versehen werden.
Analog ergibt sich die Zuordnung in CasCADos.
Eine ArCon-Wand gliedert sich in die Bauteile
· Mauerwerk (abhängig von Typ und Dicke)
· Mauerwerk (abhängig von Typ)
· Mauerwerk (unabhängig)
· Außenputz (texturunabhängig)
· Außenputz (texturabhängig
· Belag
Das Bauteil Außenputz ergibt sich durch Anklicken der Außenwand eines Raumes/Gebäudes auf der Außenseite. Der Innenputz (Anklicken auf der Innenseite) bekommt seine Zuordnung über den entsprechenden Raum, die Zuordnung über Belag wird nicht mehr benötigt, er ist lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt.
Die Wände sollten im Bauteil Wand - allgemein belegt werden. Die unterschiedlichen Materialien und Wandstärken werden dann über die Bedingungen gesteuert. Durch Zuordnen verschiedener Wandmaterialien erhalten Sie hiermit die Möglichkeit, einfach durch Anwahl eines anderen Wandtyps die Außenwand eines Gebäudes z.B. von POROTON auf Porenbeton zu ändern. Die Bauteile Wand abhängig von Typ und Wand abhängig von Typ und Dicke sind lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt.
· Typ 1 - Außenwand (dick)
· Typ 2 - Außenwand (dünn)
· Typ 3 - Tragende Innenwand (dick)
· Typ 4 - Tragende Innenwand (dünn)
· Typ 5 - Nichttragende Innenwand (dick)
· Typ 6 - Nichttragende Innenwand (dünn)
· Typ 7 - Leichte Trennwand
Die CasCADos-Wand gliedert sich in die Bauteile
·
Katalogwand
· Wandsegment
Die Wand wird im Wandkatalog definiert. Es gibt folgende vordefinierte Wände:
· AW 36,5 mit Deckenauflager
· AW 36,5 cm
· AW 36 cm (24+12) Wärmedämmverbundsystem
· AW 36 cm (30+6) Wärmedämmverbundsystem
· Beton
· IW 10 cm Leichtbeton
· IW 11,5 cm
· IW 17,5 cm
· IW 24 cm
· W-Abbruch
· W-Bestand
· Wand
Hier können beliebig viele Wandtypen definiert werden, die alle Zuordnungen erhalten, die für die vollständige Beschreibung der Wand erforderlich sind.
Über die Wandsegmente werden der Innenputz und der Wandbelag definiert,. Diese Zuordnung treffen Sie in der Raumdefinition.
Definieren Sie Ihre Wände im Bauteil Wand (unabhängig). Hier werden Bauteile erstellt, die eindeutig durch Bedingungen definiert werden müssen. In diesem Bereich können alle Wände definiert werden. Gliedern Sie die Wände durch Bedingungen.
Materialien können über den Wandtyp (TW) definiert werden. Im Wandtyp gliedern Sie die Wände noch nach der Dicke. Dieser Struktur ordnen Sie die Leistungspositionen zu. So erhalten Sie eine übersichtliche Struktur zu Ihren Wänden.
Definieren Sie Ihre Wandtypen im Katalog. Legen Sie sich die Wände unabhängig
von der Dicke an. Das Bauteil Wand wird typbezogen dargestellt.
Gliedern Sie die Wand durch die Bedingungen nach der Stärke.
Materialien können über die Wand im Katalog oder über das Material MAm2 oder MAm3 definiert werden. Im Wandtyp gliedern Sie die Wände noch nach der Dicke. Dieser Struktur ordnen Sie die Leistungspositionen zu. So erhalten Sie eine übersichtliche Struktur zu Ihren Wänden.
Hier werden in ArCon Bauteile erstellt, die sich auch auf die Außenwandkonstruktion beziehen. Nur die Lage der Wand ist dafür kennzeichnend. D.h., wenn Sie im Register Wand die Dicke bzw. den Typ ändern, die Wand als solche aber Außenwand bleibt, bleibt der Leistungstext für dieses Bauteil bestehen. Ändern Sie hingegen die Außentextur der Wand, geht die getroffene Zuordnung verloren bzw. können Sie der geänderten Textur eine andere Leistung zuordnen.
In CasCADos kann der Außenputz direkt in der Außenwand definiert werden.
Um neue Leistungen aus dem Katalog-Explorer in ein Bauteil zu übernehmen, klicken Sie zunächst mit der linken Maustaste auf die Schaltfläche Katalog-Explorer.
Daraufhin öffnet sich der Katalog-Explorer mit den verfügbaren Leistungskatalogen und Leistungsbereichen.
Der Katalog-Explorer ist ähnlich dem Windows-Explorer in eine baumartige Struktur gegliedert.
Sie können die gewünschten Leistungen markieren und anschließend per Drag and Drop in das betreffende Bauteil in der Zuordnung ziehen.
Leistung in das
Bauteil ziehen
Alternativ kopieren Sie die selektierten Leistungen in die Zwischenablage und fügen sie über àEinfügen in das Element ein.
Eine neue Position erstellen Sie im Katalog-Explorer, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den betreffenden Titel (z.B. Erdarbeiten) klicken. Dabei öffnet sich ein Kontext-Menü. Hier können Sie über die Schaltfläche Neu eine neue Leistung einfügen.
ACHTUNG: Löschen Sie im Katalog-Explorer keine Positionen, die Sie in den Bauteilen verwendet haben. Bauteile verweisen auf diese Positionen und werden dadurch unbrauchbar.
Zur Übernahme von Leistungen aus anderen Bauteilen dient die Windows-Zwischenablage. Rufen Sie zunächst das Bauteil auf, aus dem Sie Leistungen übernehmen wollen. Selektieren Sie dort die gewünschten Positionen in der Bauteilübersicht und kopieren Sie diese in die Zwischenablage. Rufen Sie dann das Bauteil auf, in das Sie Leistungen übernehmen wollen und fügen die Positionen aus der Zwischenablage ein.
Um festzulegen, mit welcher Menge eine Leistung versehen werden soll, müssen Sie jeder Position einen Mengenansatz zuordnen. Die Eingabemaske für den Mengenansatz befindet sich unterhalb der Bauteilübersicht und bezieht sich immer auf das ausgewählte Bauteil.
Beispiel ArCon
Beispiel CasCADos
Welche
Mengenansätze zur Verfügung stehen, hängt vom ausgewählten Bauteil ab.
Im Eingabefeld Ansatz können Sie eigene Rechenansätze erstellen, indem Sie die Kennungen aus den Mengenparametern zu Formeln zusammensetzen. Mit einem Doppelklick auf die betreffende Kennung in der Übersicht wird die Kennung in das Ansatz-Eingabefeld übernommen. In der Kennungs-Übersicht werden Ihnen alle Mengenangaben zu dem betreffenden Bauteil wie Länge, Breite, Höhe, Volumen usw. angezeigt.
Sollen in ArCon Abzüge berücksichtigt werden, ist das Kästchen vor Abzüge mit einem Häkchen zu versehen. Sie können dann angeben, ab welcher Größe die Abzüge berücksichtigt werden sollen. Wenn Sie beim Anlegen der Gewerke in Ihrem Katalog-Explorer die Abzugswerte nach VOB eingetragen haben, werden diese hier automatisch angezeigt und durch Anklicken des Kontrollkästchens auch entsprechend berücksichtigt.
In CasCADos können Sie diese Einstellungen zu den Abzügen direkt in der CAD treffen und wählen dann den entsprechenden Mengenansatz aus.
Mit der Funktion Bedingung steht Ihnen ein besonderes Werkzeug in der Mengenberechnung zur Verfügung, welches Ihnen eine sehr detaillierte Zuordnungsmöglichkeit gewährleistet.
Diese Funktion lässt sich am Beispiel Wand sehr anschaulich erläutern. Sie haben einen Wandtyp definiert, der sowohl als Außen-, wie auch als Innenwand benutzt werden soll. Die zugewiesenen Leistungspositionen würden immer den Mengenansatz ziehen. Leistungspositionen, die nur bei einer Außenwand oder nur bei einer Innenwand aktiviert werden sollen, müssen über die Bedingung zugeordnet werden.
Als Bedingung für die Außenwand ist folgender Eintrag erforderlich:
ArCon: WA=1
CasCADos: aeussere_fläche<>0
Als Bedingung für die Innenwand ist folgender Eintrag erforderlich:
ArCon: WA=0
CasCADos: aeussere_fläche=0
Sie haben zu allen Bauteilen die Möglichkeit mit Bedingungen zu arbeiten.
Haben Sie den richtigen Mengenansatz gefunden, benutzen Sie die Schaltfläche Übernehmen, um den ausgewählten Mengenansatz in die Leistungen zu übernehmen. In der betreffenden Position wird nun die ausgerechnete Menge in der Bauteilübersicht angezeigt.
In diesem Kapitel werden einige besondere Rechenoperatoren beim Rechnen mit Bedingungen erklärt:
Vergleichsoperatoren:
< kleiner
> größer
= gleich
<> ungleich
Verknüpfungsoperatoren: UND
ODER
Klammer: (…...)
Verneinungsoperator: NICHT
Mit Hilfe dieser Operatoren können Sie einfache Bedingungen setzen, z.B.: GT>1 oder mehrere Teilbedingungen zu einer komplexeren Bedingung zusammenfassen.
Dabei müssen Sie beachten, dass Sie die rechnerischen Verknüpfungen UND bzw. ODER richtig anwenden.
Ein Beispiel für eine Bedingung mit einem rechnerischen UND:
ArCon: WA=0 UND D=11,5
CasCADos: aeussere_fläche=0 UND Wandstaerke=11,5
Die zusammengesetzte Bedingung ist nur dann erfüllt, wenn beide Bedingungen erfüllt sind. Diese Bedingung ist nur dann erfüllt, wenn es sich um eine Innenwand in der Stärke 11,5 cm handelt. Sie ist nicht erfüllt, wenn keine oder nur eine Bedingung zutrifft.
Ein Beispiel für eine Bedingung mit einem rechnerischen ODER:
ArCon: WA=0 ODER D=11,5
CasCADos: aeussere_fläche=0 ODER Wandstaerke=11,5
Eine mit ODER zusammengesetzte Bedingung ist immer erfüllt, wenn eine der Bedingungen erfüllt ist. Im Beispiel ist die Bedingung erfüllt, wenn die Wand eine Außenwand ist oder eine Dicke von 11,5 cm hat, oder beides erfüllt ist. Sie ist nicht erfüllt, wenn keine Bedingung erfüllt ist.
Eine weitere wichtige Rechenregel ist die Punkt-, Komma- und Klammerregel.
Die Rechenregel „Punktrechnung geht vor Strichrechnung“ ist bekannt. Beim Rechnen mit UND/ODER gilt „UND-Rechnung geht vor ODER-Rechnung“ und die Klammer geht über alles.
So ist die Bedingung:
Bedingung A ODER Bedingung B UND Bedingung C
gleich der Schreibweise:
Bedingung A ODER (Bedingung B UND Bedingung C), denn die UND-Rechnung geht vor der ODER-Rechnung.
Eine andere Aussage trifft die Schreibweise:
(Bedingung A ODER Bedingung B) UND Bedingung C
Die Bedingung A und B stehen in der Klammer und müssen als erste betrachtet werden. Der Inhalt der Klammer ist beispielsweise immer erfüllt,
wenn eine der beide Bedingungen erfüllt ist.
Bedingung C ist mit einem UND verbunden und muss erfüllt sein, damit die ganze Bedingung zutrifft.
Ein weiterer Rechenoperator ist das NICHT, hiermit wird eine Bedingung verneint:
NICHT (Bedingung A < Bedingung B), ist also nur dann erfüllt, wenn Bedingung A größer oder gleich Bedingung B ist.
Des Weiteren können Sie im Zusammenhang mit den Bedingungen alle mathematischen Rechenformeln verwenden:
z.B.: (L * B) < 2,5 (Das Produkt aus Länge und Breite muss kleiner 2,5 sein).
Um einen Unterzug – die Vorgehensweise für den Überzug ist identisch – Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst einen Unterzug im Konstruktionsmodus erstellt haben. Danach wird der Unter- / Überzug mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Element werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Ein Unter-/Überzug gliedert sich in die Bauteile
·
Unter-/Überzug:
Konstruktion (abhängig von Dicke und Höhe)
·
Unter-/Überzug:
Konstruktion (unabhängig)
Unter-/Überzüge sollten in der Konstruktion (unabhängig) mit Leistungen belegt werden. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Einzelbreiten und Höhen eindeutig zuordnen.
Ein Unterzug ist ein Bauteil, das mit den Leistungen belegt wird. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Einzelbreiten und Höhen eindeutig zuordnen.
Überzüge werden als Wand mit reduzierter Höhe erzeugt oder als eigene Wand im Wand-Katalog.
Um einer Tür Leistungen zuzuordnen, müssen Sie zunächst eine Tür im Konstruktionsmodus in eine Wand eingefügt haben. Danach wird die Tür mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Eine Tür gliedert sich in die Bauteile
·
Tür:
(allgemein)
·
Tür:
(abhängig von Typ, Höhe, Breite, Textur)
·
Türrahmen
·
Türöffnung
Im Bauteil Tür allgemein definieren Sie die Leistungspositionen für die Tür. Den Türtyp und die Größen ordnen Sie den Leistungspositionen als Bedingung zu.
Die Bauteile Tür (abhängig von Typ, Höhe, Breite, Textur), Türrahmen und Türöffnung sind lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt
Eine Tür ist ein Bauteil, das mit den Leistungen belegt wird. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Einzelbreiten und Höhen eindeutig zuordnen. In der Zuordnung werden die Türen mit dem Namen des Türtyps angezeigt.
Die Türen werden im Tür-Katalog definiert und ausgewählt. Es können auch zusätzliche Eigenschaften definiert werden.
Um einem Fenster Leistungen zuzuordnen, müssen Sie zunächst ein Fenster im Konstruktionsmodus in eine Wand eingefügt haben. Danach wird das Fenster mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Ein Fenster gliedert sich in die Bauteile
·
Fenster:
(allgemein)
·
Fenster:
(abhängig von Typ, Höhe, Breite, Rahmentextur)
·
Fensterbank
innen
·
Fensterbank
außen
· Fensteröffnung
Hier erstellen Sie Bauteile, die für jeden Fenstertyp passen (Komplett-Fenster nach qm Fensterfläche). Wird die Größe des Fensters oder der Typ geändert, so bleibt der Leistungstext bestehen. Es ändert sich dann die berechnete Fläche. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie aber auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für dieses eine spezielle Fenster gültig sind.
Im Bauteil Fenster allgemein definieren Sie die Leistungspositionen für das Fenster. Den Fenstertyp und die Größen ordnen Sie den Leistungspositionen als Bedingung zu.
Die Bauteile Fenster (abhängig von Typ, Höhe, Breite, Textur), Fensterbank und Fensteröffnung sind lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt
Ein Fenster ist ein Bauteil, das mit den Leistungen belegt wird. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Einzelbreiten und Höhen eindeutig zuordnen. In der Zuordnung werden die Fenster mit dem Namen des Fenstertyps angezeigt.
Die Fenster werden im Fenster-Katalog definiert und ausgewählt. Es können auch zusätzliche Eigenschaften definiert werden.
Um einer Treppe Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst eine Treppe im Konstruktionsmodus erstellt haben. Danach wird die Treppe mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Eine Treppe gliedert sich in die Bauteile
·
Treppe
(allgemein)
·
Material
Stufe
·
Material
Geländersprosse
· Material Wange
Hier werden Bauteile bearbeitet, die eine Treppe im Allgemeinen beschreiben. Das Bauteil Treppe ist abhängig von dem gewählten Treppentyp. Hier können Treppen nach ihrem Typ z.B. Pauschal beschrieben werden. Durch das Setzen von Bedingungen kann diese Beschreibung auch sehr spezifiziert werden.
Im Bauteil Treppe allgemein definieren Sie die Leistungspositionen für die Treppe relevant sind. Den Fenstertyp und die Größen ordnen Sie den Leistungspositionen als Bedingung zu.
Die Bauteile Treppe (abhängig von Typ), Material Stufe, Material Geländersprosse und Material Wange sind lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt.
Um einer Wandaussparung Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst eine Wandaussparung im Konstruktionsmodus in eine Wand eingefügt haben. Danach wird die Wandaussparung mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
ACHTUNG: Die Zuordnung von Bauteilen zur Deckenaussparung ist nicht vorgesehen.
Eine Wandaussparung gliedert sich in die Bauteile
·
Wandaussparung
(unabhängig)
· Wandaussparung (abhängig von Wanddicke)
Die Leistungstext-Zuordnung ist nur abhängig von der Aussparung selbst. Die Größe der Aussparung, bzw. die Dicke der Wand ist hier nicht relevant. Wird die Aussparungsgröße bzw. die Wanddicke geändert, so bleibt der Leistungstext bestehen. Es ändert sich dann nur die berechnete Menge.
Durch das Setzen von Bedingungen können Sie aber auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für diese eine spezielle Aussparung gültig sind.
Das Bauteile Wandaussparung (abhängig von Typ) ist lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt.
ACHTUNG: Normale Deckenplatten (Geschossdecken) entstehen durch das Schließen der Wände zu einem Raum. Die Bauteile dieser Deckenplatten werden über die Geschoss- bzw. Raum - Eigenschaften definiert.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Eine Deckenplatte gliedert sich in die Bauteile
·
Platte
Konstruktion
·
Erdaushub
(nur im untersten Geschoss)
Für die Deckenplatte existiert nur das Bauteil Platte: Konstruktion. Das Bauteil Decke ist abhängig von der im aktuellen Geschoss eingestellten Deckendicke der Rohdecke.
Wird die Dicke geändert, dann ändert sich die Zuordnung vom Bauteil Decke zum Zeichnungsobjekt Deckenplatte. Im Bildschirmdialog für das Bauteil Decke können Sie nur Bauteile bearbeiten, erstellen und zuordnen, welche die jeweils eingestellte Dicke haben.
TIPP: Durch das Setzen von Bedingungen können Sie für gleichen Deckendicken unterschiedliche Leistungstexte zuordnen. z.B.:
Deckendicke = 20cm – Bedingung: GT=1 –> Bodenplatte (Terrasse)
Deckendicke = 20cm – Bedingung: GT>1 –> Deckenplatte (Balkon)
Für die Deckenplatte existiert nur das Bauteil Platte: Konstruktion. Das Bauteil Decke kann unabhängig von der im aktuellen Geschoss eingestellten Deckenstärke der Rohdecke mit einer Dicke definiert werden..
Um einem Podest (oder allem, was mit dem Podestdesigner herzustellen geht) Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst eine Podestplatte im Konstruktionsmodus eingefügt haben. Danach wird die Podestplatte mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Für die Podestplatte existiert nur das Bauteil Podest. Zugeordnete Leistungstexte würden für alle konstruierten Podestplatten, egal welcher Dimensionen, zum Tragen kommen. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für diese eine spezielle Podestkonstruktion gültig sind.
Das Podest wird in CasCADos wie eine Decke erzeugt. Es können auch vordefinierte Podestplatten im Katalog vordefiniert werden.
Um einem Balkon Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst einen Balkon im Konstruktionsmodus eingefügt haben. Danach wird die Balkonplatte mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Für den Balkon existiert nur das Bauteil Balkon. Zugeordnete Leistungstexte würden für alle konstruierten Balkone, egal welcher Dimensionen, zum Tragen kommen. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für diesen einen speziellen Balkon gültig sind.
Der Balkon wird in CasCADos wie eine Decke erzeugt. Es können auch vordefinierte Balkonplatten im Katalog vordefiniert werden.
Um einem 3D-Objekt Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst ein 3D-Objekt im Konstruktions- oder Design-Modus eingefügt haben. Danach wird das 3D-Objekt mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Ein 3D - Objekt gliedert sich in die Bauteile
·
3D-Objekt
(dimensionsunabhängig)
·
3D-Objekt
(Name)
· 3D-Objekt (dimensionsabhängig)
Die hier zugeordneten Leistungstexte für die 3D-Objekte sind nur abhängig von der Bezeichnung des Objektes und haben keine Bindung an die Dimension (dimensionsunabhängig). Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für diese eine spezielle Objektgröße gültig sind.
Die Bauteile 3D-Objekt (Name) und 3D-Objekt (dimensionsabhängig) sind lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt.
Ein 3D-Objekt in CasCADos kann über den Namen als Bedingung mit Leistungen belegt werden.
Um einer Stütze Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst eine Stütze im Konstruktionsmodus eingefügt haben. Danach wird die Stütze mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Eine Stütze gliedert sich in die Bauteile
·
Stütze:
Konstruktion (abhängig von Typ, Dicke, Breite)
·
Stütze:
Konstruktion (abhängig von Typ)
· Stütze: Belag
Hier werden Bauteile erstellt, die sich auch auf die Konstruktion beziehen. Dafür ist hier der Typ der Stütze kennzeichnend. D.h., wenn Sie im Register Stütze die Dicke bzw. die Höhe ändern, bleibt der Leistungstext für dieses Element bestehen. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für diese eine spezielle Stütze gültig sind.
Die Stützen werden im Stützen-Katalog definiert und ausgewählt. Es können auch zusätzliche Eigenschaften definiert werden. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Stützen eindeutig zuordnen. In der Zuordnung werden den Stützen mit dem Namen im Katalog angezeigt. Diese werden dann mit Leistungen belegt.
Um einem Schornstein Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst einen Schornstein im Konstruktionsmodus eingefügt haben. Danach wird der Schornstein mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Ein Schornstein gliedert sich in die Bauteile
·
Schornstein:
allgemein
·
Schornstein:
Konstruktion (abhängig von Typ, Dicke, Höhe)
·
Schornstein:
Konstruktion (abhängig von Typ)
· Schornstein: Belag
Hier werden Bauteile erstellt, die sich auch auf die Konstruktion beziehen. Dafür ist hier der Typ des Schornsteins kennzeichnend. D.h., wenn Sie im Register Schornstein die Dicke bzw. die Höhe ändern, bleibt der Leistungstext für dieses Bauteil bestehen.
Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für diesen einen speziellen Schornstein gültig sind.
Die Bauteile Schornstein: Konstruktion (abhängig von Typ, Dicke, Höhe), Schornstein: Konstruktion (abhängig von Typ und Schornstein: Belag sind lediglich aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+-Versionen hier aufgeführt.
Der Schornstein wird im Katalog definiert und ausgewählt. Es können auch zusätzliche Eigenschaften definiert werden. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Schornsteine eindeutig zuordnen. In der Zuordnung werden die Schornsteine mit dem Namen im Katalog angezeigt. Diese werden dann mit Leistungen belegt.
Um einem Dach Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst ein Dach im Konstruktionsmodus eingefügt haben. Danach wird das Dach mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Das Dach wird im Katalog definiert und ausgewählt. Es können auch zusätzliche Eigenschaften definiert werden. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Elemente des Daches eindeutig zuordnen. In der Zuordnung werden die Dächer mit dem Namen im Katalog angezeigt. Diese werden dann mit Leistungen belegt.
Ein Dach gliedert sich in die Bauteile
·
Dach:
Allgemein
·
Dach:
Eindeckung
·
Dach:
Überstand
·
Dach:
Firstpfette
·
Dach:
Mittelpfette
·
Dach:
Fußpfette
·
Dach:
Sparren
·
Dach:
Gratsparren
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Dach:
Kehlsparren
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Dach:
Kehlbalken
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Dach:
Kehlbohlen
· Dach: sonstige Hölzer (WETO-Dach)
In diesem Bauteil können Sie die Preise für allgemeine Leistungen des Daches (Eindeckung, Unterspannbahn, Lattung, Dachrinnen etc.) eingeben. Das Bauteil hat keine Abhängigkeit, es kommt nur im Dach zum Tragen. Auch hier ist es möglich, durch das Setzen von Bedingungen spezielle Leistungen zuzuweisen.
In diesem Bauteil können Sie die Preise für die Dacheindeckung (sofern nicht schon über Dach: Allgemein geschehen) zuweisen.
ACHTUNG: Das Bauteil ist abhängig von der eingestellten Textur. Wird die Textur geändert (z.B. im Register Allgemein), so wird auch die Zuordnung dieses Bauteils zum Zeichnungsobjekt Dach entsprechend verändert. Im LV-Dialog können Sie nur Bauteile bearbeiten und zuordnen, die der jeweils eingestellten Textur entsprechen.
In diesem Bauteil können Sie die Preise für allgemeine Leistungen an den Traufen und Ortgängen (Trauf- und Ortgangschalungen etc.), getrennt nach Dach und Gauben, eingeben. Das Bauteil hat keine Abhängigkeit. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch hier spezielle Leistungen zuweisen bzw. unterscheiden.
In diesem Bauteil erfassen Sie die Preise für die Holzkonstruktion, hier die Firstpfette. Das Bauteil ist abhängig von der Bezeichnung „Firstpfette“ und bezieht seine Menge direkt aus der im Register Dach eingestellten Tabelle. Wird im Register Dach-Holzkonstruktion in das Kontrollkästchen kein Häkchen gesetzt, wird die Firstpfette auch nicht berechnet. Durch Setzen von Bedingungen können Sie auch hier spezielle Leistungen zuweisen bzw. unterscheiden.
Analog dem Bauteil Dach: Firstpfette
Analog dem Bauteil Dach: Firstpfette
Analog dem Bauteil Dach: Firstpfette
Analog dem Bauteil Dach: Firstpfette
Analog dem Bauteil Dach: Firstpfette
Analog dem Bauteil Dach: Firstpfette
Analog dem Bauteil Dach: Firstpfette
Haben Sie Ihre Dachkonstruktion in dem WETO-Dachdesigner überarbeitet und dieses überarbeitete Dach wieder in ArCon+ eingelesen, können Sie die geänderten Konstruktionshölzer hier mit Leistungstexten und Preisen versehen.
Die Leistungstext-Zuordnung über die Dachverkleidung wird nicht mehr benötigt, es ist nur noch aus Kompatibilitätsgründen zu früheren ArCon+ - Versionen hier aufgeführt. Die Dachverkleidung, z.B. Gipskartonplatten, Tapete, Farbe, wird über den entsprechenden Raum zugeordnet.
Auch in CasCADos
erfolgt die Zuordnung im Raum.
Um einer Dachgaube Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst eine Dachgaube im Konstruktionsmodus eingefügt haben. Danach wird die Dachgaube mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Dachgauben bestehen aus Wänden, Fenstern, Dächern und Dachverkleidungen und werden von daher bei diesen Bauteilen mit erfasst. Über das Bauteil Gauben lassen sich zudem Leistungstexte zuweisen, für deren Errechnung in den Wand-, Fenster- und Dach- Bauteilen jeglicher Rechenansatz fehlt.
Um einem Dachfenster Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst ein Dachfenster im Konstruktionsmodus eingefügt haben. Danach wird das Dachfenster mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Ein Dachflächenfenster gliedert sich in die Bauteile
·
Dachflächenfenster
(Allgemein)
·
Dachflächenfenster
(abh. von Typ, Höhe, Breite, Rahmentextur)
Hier erstellen Sie Bauteile, die für jeden Dachflächenfenstertyp passen (Komplett-Fenster nach qm Fensterfläche). Wird die Größe des Fensters oder der Typ geändert, so bleibt der Leistungstext bestehen. Es ändert sich dann nur die berechnete Fläche. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie aber auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen, die dann nur für dieses eine spezielle Dachflächenfenster gültig sind.
Das Dachflächenfenster wird im Katalog definiert und ausgewählt. Es können auch zusätzliche Eigenschaften definiert werden. Durch die Bedingungen und Hierarchien lassen sich die Dachflächenfenster eindeutig zuordnen. In der Zuordnung werden die Fenster mit dem Namen im Katalog angezeigt. Diese werden dann mit Leistungen belegt.
Zum Gelände (Gesamtgrundstück, Teilflächen) stehen keine Mengenparameter zur Verfügung.
Das Berechnen des Erdaushubes für Ihr Gebäude geschieht im ArCon-Modell im untersten Geschoss (Fundamente). Hier finden Sie den Teilbereich Erdaushub. Über den Mengenansatz V60 (V45) + VG wird der Erdaushub für das Gebäude inkl. Arbeitsraum errechnet. Haben Sie ein Gelände definiert, ist für diese Berechnung OK-Erdaushub = OK-Gelände; ohne Gelände -> OK-Erdaushub = +/-0,00.
Um einem Geschoss allgemeine Leistungstexte und Preise zuzuordnen, darf kein anderes CAD-Element ausgewählt sein.
Nach der Anwahl des gewünschten Geschosses erscheint im Wesentlichen der gleiche Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde.
Das Geschoss gliedert sich in ArCon in die Bauteile
·
Geschossdecke:
allgemein
·
Geschossdecke:
Konstruktion (abhängig von Deckendicke)
·
Geschosspauschalen
(abhängig vom Geschossnamen)
·
Erdaushub
In CasCADos
können sie die Leistungen für die Decke, wie auch für das Geschoss direkt an
das Stockwerk hängen
Hier werden Bauteile erstellt, die sich auf die Deckenkonstruktion beziehen. Dem Bauteil Decke werden alle erforderlichen Leistungen zugeordnet. Die Abhängigkeit von unterschiedlichen Dicken werden über Bedingungen zugeordnet.
Hier werden Bauteile erstellt, die sich auf die Konstruktion beziehen. Dieses Bauteil ist abhängig von der Geschossbezeichnung. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen.
Hier werden Bauteile erstellt, die sich auf die Konstruktion beziehen. Dieses Bauteil ist abhängig von der Stockwerkbezeichnung. Durch das Setzen von Bedingungen können Sie auch in diesem Bauteil sehr spezielle Leistungstexte zuweisen.
Dieses Bauteil existiert immer nur im
untersten Geschoss.
Über den Formel-Mengenansatz V60 (V45) + VG wird der Erdaushub für das Gebäude inkl. Arbeitsraum errechnet. Haben Sie ein Gelände definiert, ist für diese Berechnung OK-Erdaushub = OK-Gelände; ohne Gelände -> OK-Erdaushub = +/-0,00.
Die Mengenparameter setzen sich wie folgt zusammen:
V60, V45
Umfang x Breite des Aushubs an der Geländekante bei einer Abböschung von 60°, bzw. 45°
V60, V45
Umfang x (1m Arbeitsraum * Höhe bis Gelände + Schnittfläche der Abböschung bei 60°, bzw. 45°)
Um einem Raum Leistungstexte und Preise zuzuordnen, müssen Sie zunächst einen Raum im Konstruktionsmodus erzeugt haben. Danach wird der Raum mit der linken Maustaste markiert und es erscheint die spezifische Bauteilübersicht.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um den gleichen Bildschirmdialog, wie er im Abschnitt Wände schon beschrieben wurde. Nur die Unterschiede zu diesem Bauteil werden in dem folgenden Abschnitt beschrieben.
Für den Raum existiert nur das Bauteil Raum. Hier werden Bauteile erstellt, die sich auf den Ausbau beziehen. Mit der Bezeichnung des Raumes in den Bedingungen werden die Leistungen zugeordnet. D.h., wenn Sie im Register Raumdaten den Namen des Raumes ändern, ändert sich auch automatisch die Zuordnung zwischen dem Bauteil und dem Zeichnungsobjekt. Sie können nur Bauteile für die jeweils eingestellten Parameter bearbeiten oder neu erstellen.
Nachdem alle Bauteile des CAD-Projekts mit Leistungen und Mengenansätzen hinterlegt wurden, kann das Leistungsverzeichnis generiert werden. Dazu klicken Sie auf die Schaltfläche General-LV. Sofern Sie Änderungen in einer bereits bestehenden Bauteil-Kalkulation vorgenommen haben, sollten Sie eine Aktualisierung des Leistungsverzeichnisses vornehmen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Leistungsverzeichnis und wählen im Kontextmenü àAktualisieren aus. Das Projekt wird dann neu durchgerechnet und Sie erhalten sofort eine neue Auflistung mit einem neuen Gesamtpreis.
Daraufhin wird Ihnen das aktuelle General-LV erzeugt. Das General-LV enthält eine gewerkeweise Auflistung aller Leistungen und Preise.
Hinweis: Sie können auf der Grundlage des erzeugten General-LVs auch Ihren aktuellen Basis-Bauteilkatalog aktualisieren. Über einen Rechtsklick innerhalb des General-LVs gelangen Sie zu einem Kontext-Menü mit dem Befehl àStammdaten/Änderungen Basis-Bauteilkatalog übernehmen.
Dabei werden nicht die einzelnen Leistungstexte aktualisiert sondern die Bauteile, sofern weitere Leistungspositionen und Mengenansätze zugeordnet wurden.
ACHTUNG: Diese Schaltfläche
ist nur in Verbindung mit dem Modul Raumbuch vorhanden.
Zusätzlich können Sie ein Raumbuch generieren. Klicken
Sie auf die Schaltfläche Raumbuch.
Hier klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Raumbuch und wählen im Kontext-Menü
àAktualisieren aus.
Das Projekt wird dann neu durchgerechnet und Sie erhalten
sofort eine neue Auflistung mit allen Räumen und Mengenparametern.
Sie haben hier die gleiche Funktionalität, wie im
Raumbuch.
Siehe
Kapitel 12 „Raumbuch“.