7.1.2 Bilder und Skizzen
einfügen
7.2 Zuweisung von Typ und
Ausführungsart
7.2.1 Liste der
Positionstypen
7.2.2 Grund- und
Alternativposition
7.3.1 Die Spalten der
Tabelle berechnete Mengen
7.3.2 Mengenzuordnung zu
Kostengruppen
7.4 Befehle des
Kontextmenüs Menge
7.4.5 Ausschneiden,
Kopieren, Einfügen
7.4.10 Funktionen in der
Mengenberechnung
7.6 Drucken des
Leistungsverzeichnis
7 Positionstextbearbeitung
Mit der Positionstextbearbeitung erstellen Sie die Positionen für Ihre Ausschreibung. Hier können Sie alle Informationen in den Bereichen Beschreibung, Typ/Ausführungsart, Menge und Preise/Zeit für spätere Ausdrucke formatieren.
Die Positionstextbearbeitung wird geöffnet, in dem Sie eine Position mit der linken Maustaste markieren und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen.
Sie klicken auf àEigenschaften, um in die Bearbeitungsmaske Leistung zu gelangen.
Alternativ öffnen Sie das Langtextfenster mit einem Doppelklick auf dem Kurztext der entsprechenden Position.

In dem Fenster àBeschreibung geben Sie die Ordnungszahl der Position im Feld Pos. an. Die Position wird dann automatisch in das LV einsortiert.
Im Pulldown-Menü Einheit wählen Sie die Einheit der Position aus. Mit einem Häkchen im Feld SP können Sie die Position als Schwerpunkt Position definieren. Diese wird dann im Schwerpunkt-Preisvergleich gesondert ausgewiesen.
Den
Kurztext können Sie selbst formulieren. Wenn Sie keinen Kurztext angeben,
übernimmt AVA.relax die erste Textzeile des Langtextes als Kurztext, sobald Sie
das Fenster über T verlassen. Im Schriftfeld Langtext
lassen sich Textdokumente, Textergänzungen, Bilder und Objekte aus der
Zwischenablage einfügen. Zur Formatierung stehen Ihnen die aus MS Word
bekannten Optionen zur Verfügung.
Mit dem Word-Schalter können Sie zwischen
den internen Texteditor und Word wechseln.
ACHTUNG: Wenn Sie mit Word als Texteditor arbeiten
und rein Word-spezifische Sonderfunktionen, wie z.B. der Hyperlink, nutzen, so
können diese beim Wechsel auf den internen Texteditor verlorengehen. Stellen
Sie hierzu in der Administration MS Word als Texteingabesystem ein.
Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, vier Alternativtexte zur Position zu hinterlegen. Öffnen Sie das Pulldown-Menü Langtext und wählen die gewünschte Alternative aus. Jede Textversion hat einen eigenen Kurz- und Langtext, sowie eine eigene Einheit.
ACHTUNG: Bei einem GAEB-Export werden keine Formatierungen übernommen. GAEB-XML übernimmt nur die Schriftart, -farbe, -größe und den Stil.
Zur Textergänzung und der Bilder-/Skizzen-Anzeige stehen Ihnen folgende Befehls-Buttons zur Verfügung:
![]()

Mit dem Button
`Textergänzung anzeigen´ öffnet sich ein
Dialog in dem Ihnen die Textergänzungen anzeigt werden, die im Text enthalten
sind.
Sie können diese hier auswählen und bearbeiten.
Die Textergänzung besteht aus dem vorangestellten Text, dem Ergänzungstext und dem nachgestellten Text. Der Ergänznungstext ist der variable Text, der bei einer Bietertextergänzung auch mit einer GAEB-DA84-Datei zurückgegeben wird.
Klicken Sie auf die Diskette, um die Textergänzung als Vorlage zu speichern. Geben Sie der Vorlage einen Namen unter dem sie gespeichert werden soll. Die gespeicherten Vorlagen für Ihre Textergänzungen können, abhängig ob Textergänzung des Bieters oder des Ausschreibenden, in der Auswahlbox Vorlagen ausgewählt werden.
Mit dem Button
können Sie selbst Textergänzungen des
Ausschreibenden einfügen.
Mit dem Button
können Sie Textergänzungen erstellen, die vom
Bieter auszufüllen sind.
Den Button
verwenden Sie, um erstellte Textergänzungen
wieder zu löschen. Setzen Sie den Cursor in die entsprechende Textergänzung und
klicken auf den Button `aktuelle Textergänzung löschen´.
Mit dem Button
öffnen Sie das Fenster Bilder/Skizzen. Hier können Sie Bilder aus einer Datei einfügen,
Bilder wieder löschen und Bilder in die Zwischenablage kopieren.

Sie
können die Bilder mit dem Schalter auch
direkt im Langtext ablegen.
ACHTUNG: Bilder werden lediglich bei GAEB-XML übernommen. Hierbei sind folgende Formate erlaubt: jpg, png, tif.
Klicken Sie in der Dialogbox Leistung auf die Schaltfläche àTyp/ Ausführungsart. Es erscheint folgendes Auswahlfenster:

Sie markieren den gewünschten Positionstyp mit einem Häkchen und übernehmen diesen mit dem grünen Pfeil.
Die Typenkennung kann auch im Leistungsverzeichnis in der Spalte Typ im jeweiligen Feld per Hand eingegeben werden, z.B. einfach ein „E“ für Eventualposition.
|
POSITIONSTYPEN |
Durch das Zuweisen von Positionstypen geben Sie den Positionen nach Bedarf
spezielle Eigenschaften. So können Sie z.B. beeinflussen, ob der Gesamtpreis
der Position in die Gesamtsumme des LVs eingeht oder nicht oder ob sich Positionen aufeinander
beziehen. |
|
G (Grundposition) |
Als Grundposition werden solche Positionen gekennzeichnet, zu denen Sie Alternativpositionen erstellen. Die Grundpositionen eines LVs werden in ihrer Überschrift durchnummeriert. Dem Positionstext wird standardmäßig im Ausdruck die Überschrift „Grundposition x.x“ vorangestellt. Siehe auch Kapitel 7.2.2 |
|
A (Alternativposition) |
Eine Alternativposition bezieht sich auf eine vor- angegangene Grundposition. Zu jeder Grund-position können mehrere Alternativpositionen eingegeben werden. Sie erhalten in ihrer Überschrift eine Nummerierung, die sich auf die jeweilige Grundposition bezieht. Dem Positionstext wird standardmäßig im Ausdruck die Überschrift „Wahlposition x.x zu x.x“ vorangestellt. Der Gesamtpreis einer Alternativposition wird nicht in die Gesamtsumme des LVs eingerechnet. Im Ausdruck steht „NUR EP“. Siehe auch Kapitel 7.2.2 |
|
E (Eventualposition/
Bedarfsposition ohne GB) |
Dem Positionstext wird im Ausdruck die Überschrift „Bedarfsposition“ vorangestellt. Der Gesamtpreis einer Eventualposition wird nicht in die Gesamtsumme des LVs eingerechnet. Im Ausdruck steht „NUR EP“. |
|
Egb (Eventualposition/
Bedarfsposition mit GB) |
Dem Positionstext wird im Ausdruck die Überschrift „Bedarfsposition mit GB“ vorangestellt. Der Gesamtpreis einer Eventualposition mit wird in die Gesamtsumme des LVs eingerechnet. |
|
BZ (Bezugsposition) |
Kennzeichnen Sie eine Position als Bezugsposition, wenn Sie sich in anderen Positionen auf diese Position beziehen wollen. |
|
WB (Wie
Bezugsposition) |
Kennzeichnet Positionen, die sich auf eine Bezugsposition beziehen. Im Ausdruck erscheint „gemäß Pos. x.x“ die Ordnungszahl der Bezugsposition. |
|
AB (Ausführungsbeschreibung) |
Die Ausführungsbeschreibung enthält keine Mengen, Preise und Ordnungszahl. Sie kann aus mehreren Texten bestehen und beschreibt die Vorgehensweise bei der Ausführung einer Leistung. Dem Positionstext wird im Ausdruck die Überschrift „Ausführungsbeschreibung x“ vorangestellt. |
|
WA (Wie
Ausführungs- beschreibung) |
Kennzeichnet Positionen, die sich auf die Ausführungsbeschreibung beziehen. Dem Positionstext wird im Ausdruck die Überschrift „gemäß Ausführungsbeschreibung x“ vorangestellt. |
|
FM (Freie
Menge) |
Dem Positionstext wird im Ausdruck die Überschrift „Freie Menge“ vorangestellt. Bei Positionen dieses Typs muss im Modul Vergabe die angebotene Menge des Bieters eingegeben werden. |
|
MB (Material wird beigestellt) |
Dem Positionstext wird standardmäßig im Ausdruck die Überschrift „Material wird beigestellt“ vorangestellt. |
|
Z (Zuschlagsposition) |
Eine Zuschlagsposition bezieht sich auf eine vorangehende bezuschlagte Position, d.h. sie ist prozentual von einer oder mehreren Leistungs-positionen abhängig. Im LV wird die Eingabe in der Spalte „Menge“ zu einer Prozentangabe, die sich auf den Gesamtpreis der bezuschlagten Position bezieht. Im Ausdruck wird das nachvoll ziehbar dargestellt. |
|
Z+ (Bezuschlagte Position) |
Als bezuschlagte Position müssen solche Positionen gekennzeichnet werden, zu denen Zuschlagspositionen eingegeben werden. |
|
S (Stundenlohnarbeiten) |
Dem Positionstext wird im Ausdruck die Überschrift „Stundenlohnarbeiten“ vorangestellt. |
|
L (Leitbeschreibung) |
Dem Positionstext wird standardmäßig im Ausdruck die Überschrift „00 Leitbeschreibung“ vorangestellt. |
|
U (Unterbeschreibung) |
Mit diesem Typ bezeichnen Sie eine Unterbeschreibung zu einer vorangegangenen Leitbeschreibung. Eine Unterbeschreibung erhält keine Ordnungszahl. Alle Unterbeschreibungen zu einer Leitbeschreibung werden in ihrer Überschrift durchnumeriert. Dem Positionstext wird standardmäßig im Ausdruck die Überschrift „xx Unterbeschreibung“ vorangestellt. Einer Unterbeschreibung kann im LV eine Menge zugewiesen werden. Der Gesamtpreis einer Unterbeschreibung wird nicht in die Gesamtsumme des LVs eingerechnet. Im Ausdruck erscheint standardmäßig „ohne EP“ und „ohne GP“. |
|
I (Index-Position mit Hauptposition) |
Eine Indexposition bezieht sich auf die direkt vor ihr liegende Position. Sie erhält dieselbe Ordnungszahl, wie die vorhergehende Position erweitert um eine weitere Hierarchiestufe. Zu jeder Position sind mehrere Indexpositionen möglich. Bei einer Umnummerierung wird der Index hochgezählt. |
|
I0 (Index-Position ohne Hauptposition) |
Eine Indexposition ohne Bezug auf eine davor liegende Position. Sie hat eine eigene Ordnungszahl vor dem Index. Bei einer Umnummerierung wird die Ordnungszahl der Position hochgezählt, der Index bleibt unverändert. |
|
P (Pauschalposition) |
Dem Positionstext wird standardmäßig
im Ausdruck die Überschrift „Pauschal-Position“ vorangestellt. Dieser
Positionstyp wird automatisch durch die Einheit psch generiert. |
Mit den Positionstypen Grund- und Alternativposition können Sie Positionen auch in Gruppen
zusammenfassen.

Grund- und Alternativausführungen können
aus beliebig vielen Positionen bestehen. Sie wählen im LV die Position aus,
wählen im Eigenschaftenfenster die Ausführung an und ordnen die Position durch
Anklicken des Pfeils zu.
Die günstigere Variante wird grün
dargestellt.
Klicken Sie in der Dialogbox Leistung auf die Schaltfläche àMenge.
Es öffnet sich der Dialog der Mengenberechnung:

In diesem Fenster erstellen Sie eine detaillierte Mengenberechnung mit beliebig vielen Rechenzeilen und Zwischensummen.
Wenn Sie die Rechenzeile mit einem Rechenzeichen beenden, wird die nachfolgende Rechenzeile mit dieser Zeile zu einem Rechenvorgang verbunden.
Sie haben die Möglichkeit, innerhalb der Mengenberechnung mit frei definierbaren Speicherkennungen zu arbeiten. Zur besseren Übersicht kann jede Rechenzeile benannt werden.
Wenn Sie eine Planung mit ArCon erstellt haben und die Bauteile mit Mengenansätzen definiert sind, generiert AVA.relax automatisch eine präzise, nachvollziehbare Mengenermittlung.
Die Berech.Menge ergibt sich aus der Ges.-Summe mal einem Faktor für Sicherheit. Diese Berech.Menge können Sie nun mit einem Faktor versehen und die Rundung auf Einer, Fünfer oder Zehner festlegen. Diese LV-Menge wird im Leistungsverzeichnis dargestellt.
Ges.-Summe x Sicherheit = Berech.Menge
Berech. Menge x Faktor
+ Rundung = LV-MENGE
Ist eine Mengenberechnung hinterlegt, wird in der Spalte Menge im Leistungsverzeichnis ein Taschenrechner-Symbol angezeigt. Modifizieren Sie die Menge in der Positionsliste der Ausschreibung, so wechselt das Symbol in die Darstellung eines Stifts, der ein manuelles überschreiben anzeigt. Es liegt eine Mengenberechnung vor, welche manuell in der Summe geändert wurde.
|
Spalte |
Bedeutung |
|
Bezeichnung |
Geben Sie hier eine Bezeichnung für die Rechenzeile ein. |
|
REB-FNr. |
In dieser Spalte erscheinen Variablenbezeichnungen für die REB-Formeln. Mit einem Doppelklick öffnet sich das Fenster REB-Formeln. |
|
Ansatz |
Hier wird Ihnen der Rechenansatz angezeigt. Sie können den Rechenansatz auch selbst eingeben und die Speicherkennungen aus vorangegangenen Rechenzeilen benutzen. |
|
Zw.-Ergebnis |
Diese Spalte dient zur Bildung von Zwischensummen, bzw. als Zwischenspeicher, um ein Ergebnis mit einem Faktor versehen zu können. |
|
Faktor |
Geben Sie hier bei Bedarf einen Faktor für die Rechenzeile ein. In der Spalte Ergebnis erscheint dann das Produkt aus den Zahlen der Spalten Faktor und Zwischenergebnis. |
|
Hilfswert |
Der Hilfswert ist eine Menge die zwar berechnet ist, doch nicht zum Ergebnis addiert werden soll. Sie markieren diesen Hilfswert in dem Sie in das Kästchen vor dieser Spalte mit einem Klick ein grünes Häkchen setzen. |
|
Ergebnis |
In dieser Spalte erscheint das Ergebnis der Rechenzeile. Sämtliche Zahlen der Spalte Ergebnis werden addiert und die Summe unterhalb der Rechenzeilen angezeigt. Der Wert dieses Feldes wird später als Positionsmenge übernommen. |
|
Speicher-name |
In diesem Feld können Sie eine Speicherkennung vergeben, welche Sie in weiteren Rechenzeilen verwenden können. |
|
Zuordn. xx |
In diesen Feldern können Sie die Teilmengen den Kostengruppen zuordnen. |
In der Mengenermittlung können Sie
Teilmengen unterschiedlichen Kostengruppen zuordnen.

Die Zuordnung kann in einer Rechenzeile
oder einer Summenzeile erfolgen.
Nicht zugeordnete Mengen werden der
Kostengruppe der Position zugeordnet.
ACHTUNG: Ein Rückaktualisieren aus der
Kostenkontrolle in die Mengenermittlung ist nicht möglich.

Markieren Sie eine Zeile, oberhalb dieser markierten Zeile wird eine neue Rechenzeile eingefügt.
Mit diesem Befehl speichern Sie das
Leistungsverzeichnis.
Auch enthalten im Menü Datei.
Markieren Sie eine Zeile, oberhalb dieser markierten Zeile wird eine neue Rechenzeile eingefügt.
Auch enthalten im Menü Einfügen.
Markieren Sie eine Zeile, oberhalb dieser markierten Zeile wird eine neue Textzeile eingefügt.
Auch enthalten im Menü
Einfügen.
Markieren Sie eine Zeile, oberhalb dieser markierten Zeile wird eine neue Zeile für eine Teil-Summe eingefügt. In der Spalte Ergebnis wird die Teil-Summe ausgewiesen. Die Teil-Summe ist eine Zwischen-Summe in der Spalte Ergebnis. Die Bezeichnung Teil-Summe kann umbenannt werden.
Auch enthalten im Menü Einfügen.
Mit diesen Windows typischen Funktionen können Sie Positionen beliebig ausschneiden, in die Zwischenablage kopieren und an anderer Stelle wieder einfügen. Dies kann auch in eine Mengenberechnung einer anderen Position in einem anderen Projekt sein.
Kürzel: Ausschneiden :
STRG+X
Kopieren :
STRG+C
Einfügen :
STRG+V
Auch enthalten im Menü
Bearbeiten.
In der Mengenberechnung benutzen Sie diese Funktion, um eine markierte Zeile zu löschen.
Auch enthalten im Menü Bearbeiten.
ACHTUNG: Nach dem Löschen kann die Löschoperation nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Mit diesem Befehl werden in die Tabellenspalten die Zuordnungen GEWERKE, DIN 276 und DIN 276Alt angezeigt

Auch enthalten im Menü Ansicht.
Mit Projekt-Mengenvariablen erhalten Sie eine Übersicht über die Mengenberechnungen, denen Sie einen Speichernamen zugeordnet haben.

Dem Speichernamen muss eine Raute # vorangestellt werden,
damit die Variable positionsübergreifend zur Verfügung steht und im Fenster Mengenvariablen aufgeführt wird.
Die markierte Mengenvariable fügen Sie mit `Übernehmen´ in die neue Berechnung ein.
Im Rechenansatz werden Projektvariablen in Fettdruck dargestellt.
Auch enthalten im Menü Ansicht.
Dieser Befehl öffnet den REB-Formelkatalog (23.004).
Er ist auch im Menü Ansicht enthalten.
Hier
werden Ihnen mathematische Formeln und Zeichnungen zur Berechnung von Flächen,
Gewicht, Längen, Volumen und Zeitermittlung angeboten. Mit einem Doppelklick
auf die Zeichnung können Sie diese zur besseren Ansicht vergrößern.

Tragen Sie die Parameter, die für die gewählte REB-Formel erforderlich sind, in die Felder ein und verlassen Sie die Dialog-Box mit Übernehmen und T für Schließen.
Sie können die REB-Formelnummer auch direkt in die Spalte Ansatz eintippen oder mit einem Doppelklick auf REB-FNr aufrufen.
Beispiel: Für einen viereckigen Raum REB220(5;5). Achten Sie darauf die Argumente mit einem Semikolon zu trennen.
Folgende Funktionen und Operatoren können in den Rechenzeilen der Mengenberechnung benutzt werden:
|
Funktion |
Erklärung |
|
SIN( ) |
Sinus mit
Winkelangabe in Grad |
|
SINB( ) |
Sinus mit
Winkelangabe im Bogenmaß |
|
COS( ) |
Kosinus mit
Winkelangabe in Grad |
|
COSB( ) |
Kosinus mit
Winkelangabe im Bogenmaß |
|
TAN( ) |
Tangens mit
Winkelangabe in Grad |
|
TANB( ) |
Tangens mit
Winkelangabe im Bogenmaß |
|
CTG( ) |
Kotangens mit
Winkelangabe in Grad |
|
CTGB( ) |
Kotangens mit
Winkelangabe im Bogenmaß |
|
LN( ) |
Logarithmus Naturalis |
|
LG( ) |
Logarithmus zur
Basis 10 |
|
WRZ( ) |
Quadratwurzel |
|
SQRT( ) |
Quadratwurzel |
|
INT( ) |
Ganzzahliger
Anteil des Werts |
|
CEIL( ) |
Nächsthöhere
ganze Zahl |
|
FLOOR( ) |
Nächstniedrigere
ganze Zahl |
|
DIV( ) |
Division ohne
Rest |
|
MOD( ) |
Ganzzahliger
Rest der Division |
|
ROUND( ) |
Kaufm. Rundung |
|
ABS( ) |
Absolutbetrag |
|
EXP( ) |
Euler-Potenz |
|
RAD( ) |
Bogenmaß |
|
DEG( ) |
Gradmaß |
|
ARCSIN( ) |
Inverser Sinus
in Gradmaß |
|
ARCSINB( ) |
Inverser Sinus
in Bogenmaß |
|
ARCCOS( ) |
Inverser Kosinus
in Gradmaß |
|
ARCCOSB( ) |
Inverser Kosinus
in Bogenmaß |
|
ARCTAN( ) |
Inverser Tangens
in Gradmaß |
|
ARCTANB( ) |
Inverser Tangens
in Bogenmaß |
|
ARCCOT( ) |
Inverser
Kotangens in Gradmaß |
|
ARCCOTB( ) |
Inverser
Kotangens in Bogenmaß |
Funktionsargumente werden in Klammern übergeben.
|
|
Operatoren |
|
|
Addition |
+ |
|
|
Subtraktion |
- |
|
|
Multiplikation |
x, * |
|
|
Division |
/, : |
|
|
Potenzieren mit
2 |
^2, ² |
|
|
Potenzieren mit
3 |
^3, ³ |
|
|
SQR( ) |
Quadrat |
|
Die Konstante PI ist mit 3,142 definiert. Die Konstante e ist mit 2,718 definiert. Weder die Bezeichnungen der Funktionen noch die Konstante PI oder e dürfen als Speicherkennungen benutzt werden.
Klicken Sie in der Dialogbox Leistung auf die Schaltfläche àPreise/Zeit.
Es öffnet sich folgende Preisübersicht:

In diesem Fenster definieren Sie die Zuordnung der Kostengruppe in den benutzten Kostensystemen und verwalten die Preise, wie auch den Zeitbedarf.

Wählen Sie in diesem Teilbereich das Kostensystem aus und ordnen die Kostengruppe zu.

Tragen Sie in diesem Teilfenster den Einheitspreis (EP) ein. Im Datumsfeld legen Sie fest, von wann der Preis ist.
Im Feld EP-EK kann zusätzlich ein Einkaufspreis eingetragen werden.
Die Felder Gesamtbetrag-Einkaufspreis (GB-EK) und Gesamtbetrag (GB) nennen den Betrag der aus Menge x EP, bzw. Menge x EP-EK. Das Feld GB-Saldo stellt die Differenz zwischen GB und GB-EK dar.
Neben der Kostenkalkulation eines LVs besteht auch die Option, den Zeitbedarf für die Ausführung der betreffenden Positionen zu kalkulieren.
Wie
der Einheitspreis, wird auch der Zeitbedarf - sofern vorhanden - aus dem
Leistungskatalog übernommen. Sie können den Zeitbedarf aber auch frei in den
betreffenden Feldern eingeben. Sie können den Stundenbedarf als Dezimalwert im
Feld Fakt./Einh eingeben oder die
Zeit in Stunden und Minuten definieren.
In der Spalte Ges.-Std. wird der gesamte Zeitbedarf der Position, welcher sich aus Multiplikation der LV-Menge mit den Einheitsmannstunden ergibt, ausgegeben.
Setzen Sie ein Häkchen in das Kästchen vor Preisanteile, so können Sie den Einheitspreis in bis zu sechs Preisanteile aufsplitten.

Einheitspreise können mit 3 Nachkommastellen eingegeben werden; sie werden auch in der Ausgabe so dargestellt. Der Gesamtbetrag wird auf 2 Stellen gerundet.

Der Gesamtbetrag wird in einem eigenen Teilfenster dargestellt.
Hier definieren Sie ein prozentuales Auf-/Abgebot. Versehen Sie das Abgebot mit einem Minuszeichen. Im Feld Bemerkung tragen Sie die Informationen hierzu ein.
In den Hierarchiestufen können Sie pro Hierarchiestufe ein prozentuales oder absolutes Auf-/Abgebot eintragen.

Achten Sie darauf, ein Abgebot mit einem Minuszeichen zu versehen. Legen Sie die Auf- und Abgebote fest und verlassen das Bearbeitungsfenster mit T Die Änderungen werden automatisch in die Ausschreibung übernommen.
In der Angebots-Kopfmaske der Ausschreibung wird der Betrag Auf-/Abgebot ausgewiesen.

![]()
Durch das Setzen des Häkchens in der Zeile Pauschale Nettosumme definieren Sie für diese Hierarchie einen Pauschalbetrag.
Zusätzlich können Sie in den Hierarchiestufen die Mengen oder Einheitspreise über einen Faktor erhöhen oder reduzieren.
![]()
Tragen Sie den Faktor im entsprechenden Feld ein. Klicken Sie auf das Symbol Taschenrechner, um die Berechnung durchzuführen.
Nachdem die Ausschreibung fertig gestellt ist, möchten Sie diese ausdrucken, um sie zu verschicken.
In der Ausschreibung klicken Sie auf eine Position und rufen Sie mit der rechten Maustaste das Kontext-Menü auf. Klicken Sie auf àSeitenansicht.
Es öffnet sich folgendes Fenster:

Markieren Sie die gewünschte Layoutvorlage und klicken dann auf die Schaltfläche àÖffnen, um das Layout zu starten. Jetzt wird das Leistungsverzeichnis nach Word übertragen.
Mit àAbbrechen können Sie den Dialog verlassen.
Klicken Sie auf àDrucken, wenn Sie direkt den Ausdruck starten möchten, ohne sich das Leistungsverzeichnis in Word anzusehen.
Nach Auswahl der Layoutvorlage startet das Textverarbeitungsprogramm MS-Word mit dem entsprechenden Layout (z.B. Ausschreibung…):

Sie können das Dokument editieren, wie Sie es in MS-Word gewohnt sind.
Beim Speichern bekommt das Dokument automatisch als Name folgende Informationen: LV-Nr., LV-Name, Layout-Name, Datum und Uhrzeit. Es wird automatisch im Projektverzeichnis im Unterverzeichnis LV gespeichert.
Zusätzlich befindet sich in der Pull-Down-Menüzeile von MS-Word das
COSOBA-Menü.

Unter Word2007 finden Sie das Menü unter dem Reiter Add-Ins.
Sie
haben die Möglichkeit, in RTF-Vorlagen
anwenderspezifische Angaben zu hinterlegen. Unter folgendem Pfad befinden sich
nach der Installation die Vorlagen:
Laufwerk:\Programme\COSOBA\AVA.relax\Vorlagen
Im Programm AVA.relax–Administration kann ein anderer Pfad definiert werden.
Siehe Kapitel 2.1 „AVA-Grundeinstellungen“.

Hier finden Sie u.a. die Vorlagen Deckblatt_Angebote.rtf, Deckblatt_LV.rtf, Ende_LV.rtf, FirmenKopf.rtf, FirmenKopfqf.rtf und Projektdaten.rtf.
Öffnen Sie die Vorlagen, um Ergänzungen oder Erweiterungen einzufügen. Diese werden dann in allen Vorlagen angezeigt.
Voreingestellt erscheint der Seitenkopf mit dem Schriftzug COSOBA in den erstellten Layouts.
Damit Ihr persönlicher Seitenkopf auf Ihren
Ausdrucken erscheint, öffnen Sie die Datei FirmenKopf.rtf
oder für ein Querformat die Datei FirmenKopfqf.rtf
Nach einem Doppelklick auf diese Datei, öffnet sich eine MS-Word Seite, die Sie nach Ihren Wünschen modifizieren und abspeichern können.
Daraufhin erscheinen alle Ausdrucke, die Sie aus AVA.relax generieren mit Ihrem Firmenkopf
Das Menü COSOBA ist in MS-Word immer dann aktiv, wenn das Programm durch AVA.relax geöffnet wird. Mit diesem Menü
können Sie einen Datenabgleich zwischen dem Drucklayout in MS-Word und den
Daten in AVA.relax durchführen.
Haben Sie Änderungen in den Positionstexten Ihres Layout-Dokuments vorgenommen, können Sie diese mit dem Befehl àLV-Daten aktualisieren in Ihre Ausschreibung zurück schreiben.
ACHTUNG: Beim Ändern der Langtexte darf die Feldfunktion (Der Text wird beim Anklicken grau markiert dargestellt) nicht gelöscht werden. Nur die Änderungen in diesem Bereich werden zurückgeschrieben.
Möchten
Sie nur einen bestimmten Bereich des Layout-Dokuments in Ihr
Leistungsverzeichnis zurück schreiben, markieren Sie diesen zuvor und klicken
dann auf den Befehl àLV-Daten
aktualisieren.
Haben Sie Änderungen in den Positionstexten Ihrer Ausschreibung vorgenommen, können Sie diese mit dem Befehl àLayout aktualisieren in Ihr Layout-Dokument übernehmen.